Die Mannschaft der Stunde kommt

03.05.2022 14:47

Das Ziel „oben mitspielen, oben dabei zu sein“, haben die Eulen mit sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen verspielt. Gründe? Ursachen? Trainer Michael Biegler hat zum Beginn seiner Zwölf-Spiele-Mission am Ostermontag die „Abstandsregelung“, sprich den Abstand zu den drei Abstiegsplätzen, in den Blick gerückt. Nach dem 24:32-Desaster am Samstag in Ferndorf sind die Eulen gefordert, den Negativtrend am Mittwoch (19 Uhr) im Heimspiel gegen den ThSV Eisenach zu brechen. Schiedsrichter der Partie sind Christian und Fabian vom Dorff aus Kaarst. SportDeutschland.TV überträgt live ab 18.35 Uhr. Reporter ist Karsten Knäuper. Co-Kommentator ist zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Lutz Albersmeier, Verkaufsleiter von Iveco Süd-West in Mannheim.

Geburtstagsgeschenk für Urbič

Der Einbruch beim Spiel in Ferndorf hat – ungeachtet aller Personalprobleme – den neuen Trainer merklich überrascht. Die Art und Weise der Niederlage bedurfte „intensiver Aufarbeitung“, klarer Analysen und deutlicher Worte. „Das wird eine harte Nuß“, sieht Biegler seine Mannschaft gegen Eisenach vor einer heiklen Hausaufgabe. Sehr konzentriert zeigten sich am Montagabend im Training gerade auch die drei Torhüter, Matej Ašanin, Leon Hoblaj und Žiga Urbič. Urbič, am Montag 25 Jahre alt geworden, wurde vom Coach speziell an seine Stärken was Beinarbeit und Reflexe angeht erinnert. Klar ist: Urbič, zuletzt nach seinen Einwechslungen nicht eben glücklich, in Ferndorf wie auch Ašanin oft von der Abwehr im Stich gelassen, brennt darauf, sein wahres Können abzurufen. Mit seiner Einstellung und Motivation hat der reaktionsschnelle Slowene bei den Fans viele Pluspunkte gesammelt, durch sein Auftreten sind auch viele Sympathiepunkte dazu gekommen. Das gelungene Job-Sharing zwischen dem 2,06 Meter großen Ašanin und dem 16 Zentimter kleineren Urbič war eine Stärke der Mannschaft gerade auch während der Erfolgsserie von acht Spielen ohne Niederlage. 154 Paraden hat Urbič bisher, 157 Ašanin. Klar, was sich Urbič als nachträgliches Geburtstagsgeschenk wünscht …

ThSV mit Top-Torjäger Hangstein

Mit Eisenach kommt am Mittwoch die Mannschaft der Stunde nach Ludwigshafen. Eisenach hat sich mit neun Siegen aus den letzten elf Spielen mit nun 35:27 Punkten auf Platz sechs vorgearbeitet. Am Samstag gewann der ThSV das 98. Traditionsderby gegen EHV Aue mit dem neuen Trainer Stephan Just auf der Bank 33:30. Mit 2:10 Punkten waren die Thüringer in diese Saison gestartet. Nach dem Fehlstart musste Trainer Markus Murfuni gehen. Am 18. Oktober 2021 übernahm der Schweizer Misha Kaufmann die Trainingsleitung – und alles wurde anders, vor allem aber auch besser. Viel besser! „Wir haben nahezu jeden Stein umgedreht“, beschreibt der Coach den Wandel. Mit Fynn Hangstein (22), der letzten Sommer aus Lemgo kam, weiß der ThSV den augenblicklich besten Torschützen der Liga auf der Platte. 219/75 lautet die Bilanz des linken Rückraumschützen nach 30 Spielen. Im Derby gegen Aue hatte Hangstein eine 100-Prozent-Quote: 9/2. Als „Mann des Abends“ aber strich Trainer Kaufmann Linkshänder Alexander Saul heraus. Eine zentrale Rolle spielt der im Juli 2021 von den Rhein-Neckar Löwen gekommene Mittelmann Jannis Schneibel. Der 21-jährige Spielmacher stammt aus Hochdorf-Assenheim und kann sich in der Friedrich-Ebert-Halle sicher auf familiäre Unterstützung freuen. Schneibel hat seinen Vertrag beim ThSV erst kürzlich bis 2025 verlängert. Nicht spielen kann Daniel Hideg, der 2020 von den Eulen nach Eisenach kam. Hideg fällt nach einer Hüft-OP aus. Viele Sympathien bei seinem halbjährigen Gastspiel in Ludwigshafen erwarb sich Rechtsaußen Willy Weyhrauch. Der heute 28-Jährige kam 2013/14 auf Leihbasis von den Füchsen Berlin und spielt seit 2016 in Eisenach.

Mehr Verantwortung für den Ball

„Eine sehr disziplinierte Mannschaft mit einem offensiven Deckungssystem“ sieht Michael Biegler im ThSV Eisenach. Biegler: „Sie sind auf Ballgewinne aus und spielen im Angriff extrem geduldig, sie haben eine gute Kooperation mit dem Kreis.“ Was auch den zuletzt brüchigen Innenblock der Eulen fordern wird. Ein Schwerpunkt der Arbeit in der Trainingshalle sind das „noch stringentere Festhalten am Matchplan“ und „noch mehr Verantwortung für den Ball“. Das heißt: mehr Präzision im Passspiel, mehr Präzision beim Abschluss, mehr Konzentration beim Gegenstoß. Der beginnt ja nicht selten beim Torwart. Wobei wir wieder bei Matej Ašanin und Žiga Urbič wären.

Dauerkartenverkauf beginnt

Ab dem 10. Mai starten die Eulen den Dauerkartenverkauf für die Spielzeit 2022/23. Bestellt werden können die Tickets in der Geschäftsstelle der Eulen Ludwigshafen in der Luitpoldstraße 42, online oder bei den Heimspielen.

 

Quelle: PM Eulen Ludwigshafen

Die Eulen Ludwigshafen Herren

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