Felix Sproß verlässt HSG Konstanz im Sommer und nimmt Medizinstudium auf

05.02.2026 18:00

Rückraumspieler Felix Sproß wird die HSG Konstanz im Sommer verlassen und ein Medizinstudium in Münster aufnehmen. In Konstanz hat er bereits seinen Master in Psychologie erworben.

Große Chance für Sproß

Damit ist er ein hervorragendes Beispiel für den Konstanzer Weg. Erste Berufserfahrungen durfte er schon bei HSG-Partner Kliniken Schmieder sammeln. „Dass sich nun diese große Chance für Felix eröffnet, nachdem wir ihm im Dezember mitgeteilt haben, über eine Veränderung auf dieser Position nachzudenken, freut uns sehr“, gratuliert André Melchert seinem Schützling, der 2023 nach Stationen beim TV Großwallstadt, TV Kirchzell, Bundesligaerfahrung in Coburg und zwei Jahren in der höchsten schwedischen Liga bei IFK Ystad und OV Helsingborg zur HSG Konstanz gewechselt war. „Für die sich eröffnende Chance wünschen wir Felix schon jetzt nur das Beste. Zuvor wollen wir jedoch noch einige Highlights gemeinsam feiern“, betont der Geschäftsführer der HSG. Club und Sproß kamen gemeinsam zum Entschluss, dass sich beide Seiten verändern wollen.

Allgemeinmedizin oder Jugendarzt?

Für Felix Sproß beginnt damit ein ganz neuer Lebensabschnitt mit neuen Herausforderungen. Dennoch denkt der 28-Jährige nicht daran, dem Handball komplett abzusagen, sondern zeigt sich offen für neue Möglichkeiten, die in seinen neuen Lebensweg passen. „Ich habe hier eine wunderschöne Zeit, die ich niemals missen möchte“, erklärt der gebürtige Mindener, dessen Vater bei GWD in der 1. Bundesliga aktiv war. Ihm selbst gelang direkt in seiner ersten Saison bei der HSG der Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Das hat total viel Spaß gemacht. Ich weiß das Umfeld mit den vielen ehrenamtlichen Helfern und handballverrückten Menschen hier ebenso sehr zu schätzen wir die hohe Lebensqualität in Konstanz“, sagt der Psychologe, den es nun reizt, den kompletten Körper zu verstehen und der den Berufswunsch Arzt in sich trägt. In welche Fachrichtung es später einmal gehen soll, ist noch offen. Allgemeinmedizin oder Jugendarzt kann sich Sproß jedoch gut vorstellen. „Mich reizt es, erklärt er, „zu verstehen wie psychische und physische Prozesse im Körper eines Menschen ablaufen. Dieses ganzheitliche Bild motiviert mich.“ So schlagen gerade zwei Herzen in seiner Brust. Wehmut angesichts des bevorstehenden Abschiedes, aber auch Freude auf „etwas Neues.“

„Noch etwas zurückgeben“

Zuvor gilt seine ganze Energie jedoch der HSG. „Wir sind“, findet der 1,83 Meter große Torjäger, „auf einem guten Weg. Ich habe richtig Bock darauf, vor allem so viele Heimspiele wie möglich zu gewinnen und einen guten Abschluss zu schaffen. Die HSG ist ein cooler Verein mit tollen Menschen, die sich für mich wie eine große Familie anfühlt. All diesen Menschen möchte ich noch etwas zurückgeben.“ Tore, Siege und Erfolge sollen es somit noch sein bis Saisonende – in möglichst großer Anzahl. Bereits am Freitagend um 20 Uhr trifft die HSG Konstanz in der Schänzle-Hölle auf den TuS Fürstenfeldbruck

 

Quelle: PM HSG Konstanz

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