Kader der HSG Konstanz schrumpft weiter: Herausforderung gegen Schwetzingen

20.03.2026 18:00

Drei Siege gelangen der HSG Konstanz aktuell in Serie, darunter zwei sehr deutliche in den beiden letzten Partien. Daran möchten die Gelb-Blauen auch am Samstag (20 Uhr) gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen anknüpfen. Beim AOK-Heimspieltag gibt es im Foyer kleine Geschenke, Gewinnspiele und die Chance auf Eintrittskarten für einen Freizeitpark in Rust.

„Alle haben sich mitreißen lassen und den unbedingten Willen, besser zu werden“

So schlugen bei den Konstanzern auch zwei Herzen in der Brust angesichts der Unterbrechung durch ein spielfreies Wochenende. Einerseits galt es, sich den Flow der letzten Wochen zu bewahren, andererseits war die Hoffnung bei den Verantwortlichen groß, dass einige verletzte und angeschlagene Spieler dadurch Zeit erhalten, um wieder in den Kader zurückkehren zu können. „Leider ist das Gegenteil eingetreten und wir haben weitere Spieler verloren“, erzählt Ralf Bader. So wird der Trainer der HSG Konstanz auf nochmal weitere Alternativen verzichten und erneut „jonglieren“ müssen, wie er es nennt. „Wir haben genug Qualität im Kader“, betont er jedoch und sieht darin erneut Chancen für Spieler, die bislang weniger zum Zug kamen. Erfreut hat er beobachtet, dass „sich alle mitreißen lassen haben und den unbedingten Willen haben, besser zu werden.“ So ist er sehr zufrieden mit den der Intensität der Trainingseinheiten und berichtet von „Vollgas“ in den vergangenen zwei Wochen

Neue Konstellation nach weiteren Ausfällen

So ist die Vorfreude des 45-Jährigen auf das nächste Heimspiel schon spürbar. Gerade defensiv hat sich seine Mannschaft seit Jahresbeginn kontinuierlich gesteigert und zu immer größerer Stabilität und Kompaktheit zurückgefunden. Der Schlüssel, findet der A-Lizenzinhaber. In jeder Trainingseinheit sei diese Aggressivität vorhanden – sowie der schnelle Zug nach vorne. Ballgewinne wurden in den letzten Wochen wieder vermehrt mit Tempogegenstößen vergoldet, auch die schnelle Mitte brachte einige Tore. Zuletzt ging es um die Feinheiten, die Ansprachen und das Gefühl dafür, wann welcher Raum eng gemacht werden solle. In der Offensive um Wiederholungen und Sicherheit in der erneut neuen Konstellation nach weiteren Ausfällen.

Oftersheim/Schwetzingen zuletzt mit Ausrufezeichen

„Jedes Spiel ist ein Neustart“, weiß Bader und sagt: „Man muss ich immer wieder alles vorne von verdienen.“ Dennoch gilt es, die wiedergewonnene Sicherheit auch bei der „super Herausforderung“, so der HSG-Coach, in die Waagschale zu werfen. Der Gegner aus Oftersheim/Schwetzingen steht mit dem Rücken zur Wand und ist dringend auf Punkte im Kampf um den Klassenerhalt angewiesen. Fünf Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer bei noch zwei Nachholspielen in der Hinterhand. Nach Rang elf im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg in die 3. Liga steht der Ex-Zweitligist nun unter Zugzwang. Dass die Mannschaft von Christoph Lahme damit umzugehen vermag, stellte sie in diesem Jahr schon unter Beweis. Immerhin gelang der HG in jüngster Vergangenheit ein Auswärtssieg bei der Zweitliga-Reserve des HBW Balingen-Weilstetten (32:30) und zuletzt ein 30:28-Heimsieg gegen die Talente der Rhein-Neckar Löwen. „Das wird ihnen Selbstbewusstsein geben und das Wissen, dass sie große Spiel machen können“, vermutet Bader.

Ex-Konstanzer Bösing wechselte überraschend nach Saisonstart

Die prekäre Lage hängt auch damit zusammen, dass man nach Saisonstart, kurz vor dem Hinspiel gegen die HSG, das Konstanz mit 27:22 für sich entschied, umplanen musste. Der Ex-Konstanzer Sebastian Bösing bat kurzfristig um Auflösung seines Vertrages. Der Grund: „Ich schaffe es nicht mehr, der HG, meinem Job und meiner Familie gerecht zu werden“, so Bösing. „Ich muss kürzertreten und das kann ich leider nur beim Handball.“ Für den Verein war der Zeitpunkt so kurz vor dem Saisonstart überaus unglücklich. Kreisläufer Bösing schloss sich daraufhin – bei deutlich geringerem Trainingspensum – der TSG Haßloch an (3. Liga Süd-West). Dazu kam Verletzungspech, in manchen Partien fehlte es den jungen Spielern an Erfahrung und Cleverness. Eine Situation, die man bei der HSG nur zu gut gerade aus der letzten Spielzeit kennt.

Vorfreude auf Heimspiel

Mit einer Alles-oder-nichts-Einstellung erwartet Bader daher einen kämpferischen Gegner, der „nicht zögerlich“ sein wird. In Florian Burmeister stellt die HG einen Rückraum-Shooter, der mit 99 Toren rang sechs in der Liste der besten Feldtorschützen der Liga belegt. „Ein super Spieler für die 3. Liga“, weiß Bader. Aber auch andere wie Edward Peter Hammarberg sieht er als richtig starke Spieler. Er fordert somit wieder vollen Einsatz und vollen Kampf von allen seinen Schützlingen. „Ich freue mich sehr auf dieses Match in unserer Halle“, lächelt er und denkt gerne an die tolle Stimmung beim und nach dem 42:29-Erfolg gegen den TuS Fürstenfeldbruck zurück. Die Standing Ovations, La Ola, Humba und Partystimmung sind etwas, an das er sich gewöhnen könnte. Die Spieler der HSG Konstanz haben ohnehin wieder Blut geleckt und die aktuelle Spielzeit noch nicht abgeschrieben. Bei aktuell lediglich drei Pluspunkten Rückstand auf Rang drei besteht dazu auch keinerlei Veranlassung.

 

Quellle: PM HSG Konstanz

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