Die schwerste Dienstreise

21.12.2021 12:48

Das wird auch taktisch eine besondere Herausforderung für Gunnar Dietrich und Kollegen: Am Mittwoch (19 Uhr) gastieren die Eulen Ludwigshafen beim HC Empor Rostock. Empor ist daheim eine Macht, hat in eigener Halle 13:5 Punkte gehamstert. Am Wochenende ließen die Rostocker bei der Dienstreise nach Hüttenberg den nächsten Paukenschlag folgen, gewannen mit 34:27 überraschend deutlich. Mit 21:13 Punkten ist der HC Empor Tabellensechster in Liga zwei. Die Eulen, mit drei Spielen im Hintertreffen, sind mit 16:12 Punkten auf Rang neun. SportDeutschland.TV überträgt das „Geisterspiel“ ab 18.45 Uhr live. Schiedsrichter sind Steven Heine (Wendeburg) und Sascha Standke (Ronnenberg).

Empor und der siebte Feldspieler

„Rostock, das ist das schwerste Auswärtsspiel überhaupt“, klassifiziert Eulen-Trainer Ceven Klatt, der mit seiner Mannschaft heute nach dem Vormittagstraining nach Rostock fahren wird. „Sie haben daheim nur gegen Hamm verloren“, weiß der Coach um die Heimstärke der Mannschaft von Till Wiechers. Der 38-Jährige ist seit 2018 Trainer des HC Empor. „Eine Mannschaft, die seit Jahren so zusammen ist, unheimlich gut eingespielt ist“, urteilt Klatt über einen Gegner, der sich am Kreis durch Jonas Thümmler (HC Elbflorenz) und Christian Wilhelm (Bayer Dormagen) verstärkt hat, mit Richard Lößner (SC Magdeburg II) einen weiteren Rechtsaußen engagierte. „Rostock spielt praktisch über die ganze Zeit mit dem siebten Feldspieler. Sie sind im Angriff immer einer mehr, man verteidigt praktisch immer gegen zwei“, veranschaulicht der Eulen-Coach, der Rostock auch sehr variabel in der Deckung arbeiten sieht: „4:2 oder auch 3:3 – sie spielen einen unorthodoxen Handball.“ Klatt erwartet von seiner Mannschaft, dass sie auch auswärts „mit der Leidenschaft und Präsenz verteidigt“, wie das zuletzt daheim immer besser funktionierte. Klatt: „Über die Abwehr ins Tempospiel kommen, das müssen wir auch auswärts besser hinbekommen.“

Maximale Ausbeute im Visier

Zu einer festen Größe im Eulen-Tor hat sich seit Juli Žiga Urbič entwickelt. „Er hat einige Wochen gebraucht, um die Umstellung auf Deutschland zu schaffen“, sagt sein Trainer, der sehr zufrieden mit der Einstellung des 24-Jährigen ist, der vom SC Ferlach in Österreich gekommen ist. Urbič, sehr beweglich, top austrainiert, stark mit seiner Fußabwehr, ist ein Bewegungstalent. Vor dem 29:26 gegen den VfL Lübeck/Schwartau hatte Urbič die maximale Punktausbeute für die drei letzten Eulen-Spiel 2021 ins Visier genommen: „Unser Ziel muss es sein, sechs Punkte zu holen. Wir haben die Qualität. Jetzt ist auch Matej zurück, das ist auch gut für mich.“ Die Rückkehr von Matej Ašanin in den Kader verheißt zusätzliche Qualität und größere Variabilität. Der junge Leon Hoblaj, Torhüter Nummer 3 in der Eulen-Hierarchie, aber hat auch Lob erfahren. „Leon hat in Hagen gut gehalten“, urteilt Žiga Urbič. Ceven Klatt sagt: „Leon hatte in Hagen seine Paraden.“ Paraden werden Urbič und Ašanin auch in Rostock brauchen, wenn die Heimreise nicht mit leeren Händen angetreten werden soll.

990 Zuschauer gegen Emsdetten zugelassen

Žiga Urbič liebt die Heimspiele in der Ebert-Halle. „Da habe ich immer ein gutes Gefühl“, sagt der Torhüter. Nach dem letzten Spiel des Jahres am 26. Dezember (16 Uhr) gegen den TV Emsdetten reist er mit seiner Lebensgefährtin heim nach Slowenien. Dort werden sie Silvester und Neujahr erleben und zum Trainingsstart am 10. Januar 2022 wieder in Ludwigshafen sein. Gegen Emsdetten sind - Stand jetzt – wie zuletzt gegen Lübeck/Schwartau 990 Zuschauer zugelassen. Bereits verkaufte Einzeltickets behalten ihre Gültigkeit. In der Halle wird die 2G-Plus-Regel gelten. Menschen mit der dritten Impfung (Booster) benötigen keinen Test.

 

Quelle: PM Eulen Ludwigshafen

Die Eulen Ludwigshafen Herren

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