Norwegen und Frankreich sichern sich Olympia-Gold – Viele deutsche Delegierte in Peking dabei

10.09.2008 21:40
Bei den Olympischen Spielen sind die Würfel gefallen. Souverän holten sich dabei Norwegen bei den Frauen und Frankreich bei den Männern die Goldmedaillen ab. Beiden Finals fehlte etwas die Brisanz, da die jeweils siegreichen Teams früh ihre Überlegenheit in den Ergebnissen herausarbeiten konnten. Norwegen ließ beim 34:27 (18:13) Russland keine Chance, Frankreich ebnete sich leicht den Weg zum 28:23 (15:10) über Island. Dabei überragte wieder einmal Thierry Omeyer im Tor, Nikola Karabatic zeigte sein bestes Spiel bei Olympia. Der Welthandballer findet sich aber zu Recht diesmal nicht im All-Star-Team wieder, das von den beiden Endspiel-Nationen dominierte wird: Im Tor: Thierry Omeyer (FRA), Linksaußen: Gudjon Valur Sigurdsson (ISL), Linker Rückraum: Daniel Narcisse (FRA), Mittlerer Rückraum: Snorri Steinn Gudjonsson (ISL), Rechter Rückraum: Olafur Stefansson (ISL), Rechtsaußen: Albert Rocas (ESP), Kreisläufer: Bertrand Gille (FRA). Bis auf Rechtsaußen Rocas haben alle nominierten Spieler schon in der deutschen Bundesliga gespielt oder tun es noch. Beide deutsche Nationalmannschaften waren nach der Vorrunde aus dem Olympischen Turnier ausgeschieden. Dennoch waren Deutsche an den beiden Olympia-Endspielen beteiligt. Beim Spiel der Frauen saß Manfred Prause mit am Tisch der Offiziellen, bei den Männern Peter Sichelschmidt. Zudem war die Spielleitung des Männerfinales an Bernd Ullrich und Frank Lemme (beide Magdeburg) übertragen worden, die dabei ihre Aufgaben äußerst souverän lösten. Für den Handball-Weltverband IHF waren eine ganze Reihe Deutscher bei diesen Olympischen Spielen im Einsatz. DHB-Präsident Ulrich Strombach (Gummersbach) steht dem Schiedsgericht vor, Manfred Prause (Offenburg) arbeitet maßgeblich in der Regel- und Schiedsrichterkommission und DHB-Sportdirektor Peter Sichelschmidt (Wallefeld) fungiert in der Veranstaltungs- und Organisationskommission. Dazu kommen Ekke Hoffman (Bad Urach), der frühere Frauen-Bundestrainer, als IHF-Lektor und Dietrich Späte (Saerbeck), der frühere Co-Trainer bei den Männern, als Mitglied der Trainer- und Methodikkommission. Media-Delegierter der Spiele 2008 war Björn Pazen (Wittlich) und als IHF-Fotograf war Michael Heuberger (Schutterwald) im Einsatz. Und im IHF-Büro, wo die Fäden der Veranstaltung zusammenlaufen, lösten Bianca Querl (Lörrach) und Partic Strub (Neuenburg a.R.) alle Probleme.

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