Buxtehude: Fuladdjusch folgt auf Heike Axmann

23.03.2021 12:47
Adrian Fuladdjusch kommt im Sommer von Ketsch nach Buxtehude. Foto: Imago Images

Gute sechs Wochen, nachdem Heike Axmann (52) angekündigt hatte, sich im Sommer eine Handball-Auszeit nehmen zu wollen, sind die Verantwortlichen des Buxtehuder SV auf der Suche nach einem Nachfolger fündig geworden. Wie sie am Dienstag auf ihrer Internet-Seite vermeldeten, übernimmt Adrian Fuladdjusch (33), der aktuell noch die Erstliga-Frauen der TSG Ketsch Kurpfalz Bären betreut, zur kommenden Saison als Coach das Juniorenteam in der Dritten Liga und due weibliche A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft. Zugleich wird er als Co-Trainer bei den Bundesliga-Frauen Dirk Leun assistieren.

 

Fuladdjusch ist gelernter Versicherungskaufmann, hat sich beruflich allerdings schon frühzeitig voll umfänglich dem Frauen-Handball verschrieben. 2013 zunächst für zwei Jahre als hauptamtlicher Trainer und Jugend-Koordinator bei der HSG Bensheim-Auerbach, seit 2015 als hauptamtlicher Geschäftsführer und Trainer bei den Kurpfalz Bären. Dort führte er die Zweite Mannschaft durch zwei Aufstiege bis in die Dritte Liga, ehe er Anfang 2020 die Bundesliga-Bären übernahm; die dafür nötige Ausbildung zur Trainer A-Lizenz hatte er während der Serie 2019/2020 absolviert.

 

Dass die Ketscherinnen aktuell mit nur zwei Punkten das Tabellenende zieren und für die kommende Spielzeit nur eine Zulassung für die Zweite Liga beantragten, kommentierte Fuladdjusch auf der Internet-Seite seines zukünftigen Klubs wie folgt: „Wir haben in Ketsch sehr gute Strukturen aufgebaut und machen eine gute Jugendarbeit. Aber wir wussten schon beim Aufstieg 2019, dass die Erste Liga für uns ein großes Abenteuer und wohl eine Nummer zu groß sein wird.“ Zu seinem Wechsel erklärte Fuladdjusch: „Die ausgeschriebene Stelle in Buxtehude hat mich sofort extrem gereizt. Der Buxtehuder SV zählt im Frauen-Handball seit Jahren zu den Top-Vereinen und hat eine große Tradition. Hier möchte ich mich einerseits weiter entwickeln und von einem erfahrenen Trainer wie Leun lernen. Auf der anderen Seite will ich die sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit von Heike Axmann fortsetzen.“ Dabei werde Fuladdjusch „auch auf das von Heike Axmann aufgebaute und bewährte Trainer-Team mit Natascha Kotenko, Jonathan Pape und Skaven Ottens bauen können“, hieß es auf „www.bsv-live.de“.

 

Dort wurde Leun wie folgt zitiert: „Wir haben eine extrem junge Bundesliga-Mannschaft, da muss sehr viel individuell geschult und gearbeitet werden, das ist zu zweit viel effektiver möglich als allein.“ BSV-Manager Peter Prior erklärte ebenfalls auf dem Internet-Auftritt: „Mit Fuladdjusch haben wir eine sehr gute Nachfolge-Lösung für Heike Axmann gefunden. Zugleich erhoffen wir uns frische Impulse für unsere weitere Entwicklung.“

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