Nocun ist der erste Neuzugang bei den Metzingerinnen

11.01.2021 23:08

Erfolgreich fahndete Ferenc Rott, Manager der Bundesliga-Frauen des TuS Metzingen, bei der Frauen-Europameisterschaft nach einer Nachfolgerin für Bo van Wetering, die ihren im Sommer anstehenden Abgang bereits vor der EM verkündet hatte. Und wie die TuS-Verantwortlichen vermeldeten, wurde Rott fündig: Die polnische Nationalspielerin Dagmara Nocun wurde am Montag als erste neue Spielerin für die kommende Saison vorgestellt.

 

Auf der Internet-Seite seines Vereins erklärte Rott: „Ich bin sehr froh, dass wir die Linksaußenposition erneut hochwertig besetzen konnten. Nocun ist eine starke Abwehrspielerin, die mit sehr viel Tempo nach vorne spielt, das macht Sie zum idealen Spielertypen für uns. Für Ihr Alter verfügt Sie bereits über reichlich internationale Erfahrung und hat gleichzeitig noch Potenzial sich weiterzuentwickeln. Ich bin mir sicher, dass Sie sich in Metzingen weiter steigern und eine wichtige Rolle bei uns einnehmen wird.“

 

Nocun, die am 2. Januar ihren 25. Geburtstag feierte, ist seit 2014 für den polnischen Serienmeister MKS Perla Lublin aktiv, bei dem sie schon reichlich internationale Erfahrung sammelte. Auf der Internet-Seite ihres zukünftigen Arbeitgebers wurde sie wie folgt zitiert: „Es war schon immer mein Traum mal außerhalb von Polen zu spielen, mit dem Wechsel in die Bundesliga möchte ich den nächsten Karriereschritt machen. Von meinem Berater und von Monika Kobylinska (Anmerkung der Redaktion: Die Polin ist ebenfalls für die Metzingerinnen aktiv) habe ich viel Positives über Metzingen erfahren, außerdem gefällt mir der Spielstil der TUSSIES sehr gut. Es wird viel über Außen und vor allem mit Tempo gespielt. Das passt zu mir. In Metzingen gibt es immer hohe Ziele, daher will ich mich schnell integrieren und dazu beitragen diese zu erreichen.“

 

Nicht um einen Platz auf dem Parkett duellieren wird sich Nocun mit Dorina Korsos: Die 25-jährige Ungarin, die sich nach zweieinhalb Jahren mit schweren Verletzungen wieder zurückgekämpft hatte, hat vor allem in dieser Saison angesichts der Corona-Krise mit Heimweh zu kämpfen, weshalb sie nun in ihre Heimat zurückgehen will. „Es war eine sehr schwere Entscheidung, denn ich hatte vier schöne Jahre in Metzingen. Die Mannschaft hat mir nach meiner schweren Verletzung sehr viel geholfen und hat mir die Möglichkeit geben wieder auf hohem Niveau zu spielen. Ich habe mich spielerisch und menschlich weiterentwickelt, aber ich hatte das Gefühl, dass ich in meiner Karriere eine neue Herausforderung brauche. Ich werde bis zum Schluss nach wie vor kämpfen, um zu zeigen, wie viel mir der Verein und die Stadt bedeutet. Ich möchte mich bei allen Clubmitgliedern, Teamkollegen und den loyalen Fans bedanken, die auch in schwierigen Zeiten immer für uns da waren. Wir haben so viele Erinnerungen zusammen aufgebaut, die ich nie vergessen werde“, erklärte Korsos auf der Internet-Seite ihres Noch-Vereins.

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