Co-Trainer Kogut verlängert um zwei Jahre

08.05.2024 13:57

Andrej Kogut (36) hält den Eulen Ludwigshafen die Treue. Der Co-Trainer, seit 2022 im Amt, hat seinen auslaufenden Vertrag bei dem Ludwigshafener Handball-Zweitligisten um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Die Botschaft, die auch Cheftrainer Johannes Wohlrab erfreut vernahm, verkündete Eulen-Geschäftsführerin Lisa Heßler. „Wir verstehen uns gut. Andrej bringt seine Fachkompetenz hundertprozentig ein. Dadurch und durch seine menschliche Art ist er für uns Gold wert“, betont Johannes Wohlrab.

Top-Mensch – Top-Fachmann

„Andrej ist Andrej“, beschreibt Lisa Heßler die Einmaligkeit des langjährigen Bundesliga-Profis, der schon als Spieler durch Ruhe, Sachlichkeit und Zielstrebigkeit imponierte. Kogut, ein Mittelmann, Chef der Abwehr, war ein Stratege. Das kommt ihm nun in seiner Rolle im Trainerteam zugute. Seit 2023 hat Kogut die Trainer-B-Lizenz. „Andrej paart Fachwissen und seine extrem hohen Erfahrungen mit Menschlichkeit“, attestiert Lisa Heßler, die Kogut als loyalen Mitarbeiter schätzt: „Von Andrej bekommst du super hilfreiche Tipps. Der Austausch mit ihm, sei es nach den Spielen oder zur Kaderplanung, ist mir wichtig.“

„Erfolgshunger treibt mich an“

„Mir gefällt meine Arbeit bei den Eulen nach wie vor gut. Es ist ein familiärer Verein geblieben, das finde ich gut. Hinzu kommt, dass wir uns hier als Familie heimisch fühlen“, sagt Andrej Kogut, der sportlich in naher Zukunft mit den Eulen natürlich mehr erreichen möchte. So wie damals, so wie 2014: „Drei Jahre nach dem Abstieg aus der Bundesliga sind wir wieder aufgestiegen. Ich wünsche mir natürlich schon, dass sportlich was passiert, das wir nach vorne kommen. Ich möchte mit den Eulen was erreichen, das treibt mich an. Das empfinde ich als Co-Trainer nicht viel anders als früher als Spieler. Dieser Erfolgshunger macht das Ganze reizvoll.“ Kogut ist bestrebt, das „finale Puzzleteil“ aus dem reichen Schatz seiner Erfahrungen aus der langen Zeit als Handball-Profi und als Bundesligaspieler in seine Arbeit bei den Eulen einzubringen. „Ich komme mit Johannes gut aus. Das ist ein feiner Kerl“, betont der Co-Trainer die produktive Zusammenarbeit mit dem Chef-Coach. Junge, willige Spieler voranzubringen, das bereitet Kogut Freude. Er nennt Mihailo Ilic als gutes Beispiel: „Der Junge will, der Junge macht mir Spaß!“ Die A-Lizenz will Andrej Kogut irgendwann bestimmt mal angehen, noch aber verfolgt er nicht das Ziel Cheftrainer zu werden. Kogut: „Ich bin als Trainer noch in einem Findungsprozess.“ Eng verbunden fühlt sich der Co-Trainer auch den vielen ehrenamtlichen Helfern im Verein, für ihn sind das die Helden des Alltags: „Da ist schon viel Herzblut dabei.“

Kapitän beim Gewinn des DHB-Pokals

Andrej Kogut ist am 9. April 1988 in Moskau geboren. 1992 kam er mit seinen Eltern nach Deutschland. Mit dem Handball begann er 1998 bei der HG Remscheid, 2001 folgte der Wechsel zur TG Cronenberg, 2006 der Transfer zum Bundesligisten HSG Düsseldorf, 2007 wechselte der Mittelmann zum TV Korschenbroich, 2008 ging’s zurück nach Düsseldorf, 2010 zur TSG Friesenheim. „Ich bin hier zum kompletten Handballspieler geworden“, bilanzierte Kogut seine fünf Jahre bei der TSG, gekrönt vom Bundesliga-Aufstieg 2014. In Ludwigshafen lernte Kogut auch seine Frau Lilli kennen. Zwei Kinder – Maxim, der 5 wird, und die acht Monate alte Karlie – machen das Familienglück perfekt. Von 2015 bis 2022 spielte Kogut für den TBV Lemgo-Lippe, gewann als Kapitän mit den Ostwestfalen den DHB-Pokal. Das Finale 2020 wurde Pandemie bedingt erst 2021 ausgetragen. Es war Koguts größter Erfolg neben dem Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft mit der deutschen Mannschaft 2009, als er ins WM-All-Star-Team berufen wurde. Ein Kreuzbandriss warf ihn damals zurück, eine schwere Knieverletzung zwang ihn vor zwei Jahren zur Beendigung seiner Laufbahn.

Berufsstart bei Cimbali

Bei Cimbali, einem bewährten Partner der Eulen, hat Kogut inzwischen einen Arbeitsplatz gefunden. „Das sind alles gute Leute da. Ich bin dankbar, dass mir hier der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht wurde“, sagt der Ex-Profi, der als Junior Key Account Manager in den Verkauf und in die Kundenbetreuung eingebunden ist. Für Kogut gilt es Familie, Beruf und Handball unter einen Hut zu bringen: „Ich bin dreimal die Woche beim Training und bei allen Spielen dabei.“

Quelle: PM Eulen Ludwigshafen

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