HSG bindet ihren besten Feldtorschützen

20.01.2026 11:39

Die HSG Konstanz hat sich auch für die nächsten zwei Spieljahre die Dienste ihres besten Feldtorschützen gesichert. Rückraum-Hüne Lars Michelberger unterschrieb einen neuen Vertrag bis Juni 2028.

Eigengewächs seit 2017 bei der HSG

Mit 82 Treffern aus dem Spiel heraus ist das Konstanzer Eigengewächs, das seit 2017 das HSG-Trikot trägt, Top-Torschütze seiner Mannschaft. Der zwei Meter große Rückraum-Shooter besticht in dieser Saison nach etwas Anlauf mit guten Leistungen und zeigte sich dabei nicht nur als Vollstrecker wertvoll für das Team, sondern versteht es auch gut, seine Mitspieler am Kreis einzusetzen. Michelberger steht dabei für den Konstanzer Weg, spielte mit der HSG in der A-Jugend-Bundesliga und stieg mit der U21 bis in die 3. Liga auf, ehe er sich als Leistungsträger der ersten Mannschaft etablierte. Zuletzt war er mit acht Treffern gegen Pfullingen bester Torschütze, mit sieben in Erlangen. „Lars hat sich in den acht Jahren bei uns gut entwickelt und in dieser Saison gute Spiele gemacht“, lobt André Melchert. Der Geschäftsführer erhofft sich nun, „dass Lars in seiner Entwicklung so weitermacht. Unsere Nachwuchsförderung und Konzept, jungen Spielern Vertrauen zu schenken, hat sich hier einmal mehr ausgezahlt.“ Verbunden ist die Freude mit der Hoffnung, dass der gebürtige Ravensburger in der Offensive wie Defensive weiter immer mehr Verantwortung übernimmt.

Konstanz ist „zweite Heimat“

Eine Rolle, die der aus Bad Saulgau stammende Rechtshänder gerne annimmt. Michelberger fühlt sich wohl am Bodensee und erklärt deshalb: „Ich musste nicht lange überlegen. Ich schätze, was ich an der HSG habe und mich über den Wunsch des Vereines zur Verlängerung gefreut.“ Konstanz sei längst zur „zweiten Heimat“ geworden, sagt er. Hier kann der angehende Lehrer optimal sein Studium an der mit der HSG kooptierenden Universität – Partnerhochschule des Spitzensports – absolvieren. Unter dem neuen Trainer Ralf Bader möchte er trotz des derzeit unbefriedigenden neunten Ranges mit „frischem Wind das Maximum herausholen.“ Mittel- und langfristig glaubt er an die Vision der Vereinsführung und daran, mit dem eigenen Nachwuchs und jungen Talenten wieder die 2. Bundesliga anvisieren zu können.

Selbstvertrauen erarbeiten

„Wir haben auf jeder Position gute Spieler“, ist er überzeugt, wenngleich einige Verletzungen die Alternativen gerade schrumpfen lassen. „Wir haben bislang zu wenig unser Potenzial auf die Platte gebracht“, weiß er und sieht nach wie vor die Nachwirkungen der schwierigen letzten Saison in der 2. Bundesliga als Hauptursache. Das Selbstverständnis und Selbstvertrauen müsse man sich wieder erarbeiten und zurückkämpfen. Michelberger selbst ist das bereits gut gelungen. „Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und werden weiter zusammenwachsen“, blickt er mit Optimismus auf die kommenden Monate.

 

Quelle: PM HSG Konstanz

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