Erster Neuzugang: Mex Raguse ab Sommer eine Eule

13.02.2023 15:12

Die erste Neuverpflichtung der Eulen für die kommende Spielzeit ist perfekt: Ab Sommer trägt Mex Raguse das Trikot des Ludwigshafener Handball-Zweitligisten. Der gebürtige Berliner kommt vom Liga-Rivalen VfL Lübeck-Schwartau, ist 1,95 Meter groß und im linken Rückraum daheim. Der 23-Jährige hat einen Zwei-Jahres-Kontrakt unterschrieben, bestätigt Eulen-Geschäftsführerin Lisa Heßler. „Mich freut, dass wir Mex von unserem Plan überzeugen konnten, woran Michel sicher einen großen Anteil hat“, sagt die Managerin. In dem Rückraumspieler sieht die Geschäftsführerin auch angesichts seines Alters „einen Spieler mit Entwicklungspotenzial“.

 

Der Mann der einfachen Tore

Eulen-Coach Michel Abt sieht in Raguse seinen „Wunschspieler“. „Er will bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und wird unserem Club helfen, die nächsten Ziele zu erreichen“, sagt Abt. „Mex ist ein Spieler, der in der Lage ist, die einfachen Tore zu machen. Er ist sich aber auch nicht zu schade, durch die Lücken zu gehen“, beschreibt der Trainer der Eulen Stärken und Vorzüge Raguses. Abt: „Ich habe ihn schon länger beobachtet, er ist ehrgeizig, er will weiterkommen. Es freut mich sehr, dass das mit seiner Verpflichtung geklappt hat.“

 

Deutscher Meister mit Enes Keskic

In Lübeck spielt Mex Raguse im Trikot mit der Nummer 9 – die ist in Ludwigshafen durch Marc-Robin Eisel belegt. Beim OSC Schöneberg hat Mex mit dem Handball begonnen, als C-Jugendlicher schon landete er im Talentschuppen der Füchse. Dort ging sein Stern auf: 2015 und 2016 gehörte er zur Mannschaft der Berliner Füchse, die Deutscher B-Jugendmeister wurde, 2018 folgte das Meisterstück mit der A-Jugend. Zur Meistermannschaft der Füchse gehörte auch Linksaußen Enes Keskic, der seit 2021 bei den Eulen unter Vertrag steht. Er ging 2018 zum Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen und landete ein Jahr später beim VfL Lübeck-Schwartau. Im Dress des VfL erlitt Raguse im November 2019 im Spiel gegen DJK Rimpar Wölfe einen Kreuzbandriss. Ein Jahr später feierte der dreimalige Junioren-Nationalspieler sein Comeback.

 

Reizvolle Perspektiven

Am Freitag bei der 22:25-Niederlage des VfL Lübeck-Schwartau in Düsseldorf gegen HC Motor Saporischja in Düsseldorf fehlte Mex Raguse erkältet. Die Niederlage seines künftigen Klubs in Balingen sah der Halblinke am Fernseher. „Das kann mal passieren, zumal Balingen ja eine wirklich gute Mannschaft hat“, urteilt Raguse. „Ich bin seit vier Jahren in Lübeck und habe grundsätzliche Überlegungen über meine Zukunft angestellt, habe mir viele Gedanken gemacht, habe mir viel Zeit gelassen und den Entschluss gefasst, eine neue Herausforderung zu suchen. Da waren die sportlichen Perspektiven, die die Eulen mit einer jungen Mannschaft und einem jungen Trainer bieten, ausschlaggebend“, erläutert der künftige Eulen-Spieler seine Gründe für den Wechsel in die Pfalz. Raguse: „Man sieht ja auch in dieser Saison, welche Qualität und welches Potenzial vorhanden ist. Die Mannschaft hat ein gutes Gefüge, das sportlichen Erfolg verspricht, da läuft Vieles schon rund. Und ein paar Jungs kenne ich ja auch persönlich aus der Junioren-Nationalmannschaft.“

 

Lange Gespräche - gute Gespräche …

Ausschlaggebend für das Ja zu LU waren „sehr, sehr gute Gespräche“ mit Trainer Michel Abt, betont der künftige Eulen-Spieler. „Speziell um Silvester haben wir sehr lange telefoniert, Michel hat sich sehr um mich bemüht. Dass der Verein das wollte, gab und gibt mir ein gutes Gefühl“, sagt Mex Raguse, der an sein letztes Gastspiel mit dem VfL in der Ebert-Halle am 20. November 2022 unterschiedliche Erinnerungen hat. Der VfL verlor nach 16:14-Halbzeitführung 30:36. Raguse, der das 15:12 für seine Farben erzielt hatte, sah in der 45. Minute Rot. „Ich war drei Tage vorher noch Corona positiv, sollte erst gar nicht spielen, dann hat der Trainer mich doch gebracht. Es war ein Foul an Jannek Klein, aber ohne Absicht“, erinnert sich Raguse und lernte hier bereits am Familientag der Eulen den familiären Geist des Vereins kennen.

 

Vorfreude auf LU

Demnächst möchte Mex Raguse mit seiner Freundin nach Ludwigshafen kommen und sich in aller Ruhe umsehen. Bevor der Wechsel im Sommer über die Bühne geht, will er sein BWL-Vollzeitstudium in Berlin mit dem Bachelor abschließen. Der Master – möglicherweise im Fernstudium – soll folgen. Ein Wiedersehen mit den Eulen gibt’s im Rückspiel am 21. April in Lübeck. „Meine Vorfreude auf die Zeit bei den Eulen ist groß“, betont Mex Raguse. Zur Herkunft und Bedeutung seines Vornamens kann er nicht wirklich was sagen. Lachend sein Rat – frag nach bei Mama und Papa …

 

Quelle: PM Eulen Ludwigshafen

Die Eulen Ludwigshafen Herren

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