Hoffen auf den „achten Mann“

03.09.2022 12:48

Im neuen Outfit starten die Eulen Ludwigshafen am Samstag (19 Uhr) in der Friedrich-Ebert-Halle in die Saison der 2. Handball-Bundesliga. Die Losung für die Fans ist eindeutig: ALLE IN ROT! Der neue Kapitän Max Haider führt die Eulen gegen Bundesliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten auf die Platte. Thomas Hörath aus Zirndorf und Timo Hofmann aus Bamberg leiten die Partie. SportDeutschland.TV überträgt live. Reporter ist Karsten Knäuper, als Co-Kommentator ist der langjährige Eulen-Spieler Thorsten Laubscher im Einsatz.

 

Feuer und Flamme fürs Kapitänsamt

Vor fünfeinhalb Jahren kam Max Haider zu den Eulen. Damals schon hat er sich ausgemalt, „irgendwann einmal Führungsspieler sein zu wollen“. Das ist er nun auch kraft Amtes. Als ihm Trainer Michel Abt wenige Tage vor dem ersten Training das Amt antrug, beendete Haider das Telefonat „mit einem Lächeln“. Haider ist Feuer und Flamme für die Aufgabe, sieht sich als emotionaler Leader und „als Repräsentant von Mannschaft und Verein“. Der 26-Jährige freut sich mit seinem Stellvertreter Jan Remmlinger einen kongenialen Partner zu haben, der sich vor allem in handballspezifischen Fragen einbringen soll. Als Mittelmann sei „Rem“ dafür prädestiniert, betont Haider vor der schwierigen Hausaufgabe gegen die Balinger, für die Remmlinger bis Januar 2017 spielte.

Ein Video-Interview mit Kapitän Max Haider auf unserem Youtube-Kanal.

 

„Die Halle mitnehmen“

In den Balingern, einem Bundesliga-Absteiger, sieht Eulen-Coach Michel Abt naturgemäß einen Aufstiegsanwärter, dem seine Sieben mit höchster Konzentration begegnen müsse, um eine Chance zu haben. „Wir brauchen Geduld“, mahnt Abt, der seine Mannschaft auf ein „intensives Spiel“ einschwört: „Wir müssen die Halle mitnehmen, wir müssen dafür sorgen, dass die Halle sofort da ist und uns pusht!“

 

Felix Danner als neuer Häuptling

Jens Bürkle, 41, ist seit 2017 Trainer der „Gallier“. Mit Rechtsaußen Gregor Thomann, der nach Konstanz zurückkehrte, Linksaußen Tim Nothdurft, den es zum Bergischen HC zog, Kreisläufer Fabian Wiederstein, der in Bietigheim anheuerte, und dem zum ASV Hamm-Westfalen gewechselten Mittelmann Björn Zintel hat HBW bewährte Leistungsträger abgegeben. Top-Torjäger Vladan Lipovina war nach dem Abstieg aus der Bundesliga nicht mehr in Balingen zu halten und wirft seine Tore künftig für Ben Matschkes HSG Wetzlar. „Balingen hat auch gute Leute dazu bekommen“, weiß Eulen-Trainer Michel Abt. So kam der kroatische Spielmacher Filip Vistorop (24) von HC PPD Zagreb. Sehr viel Routine und große Führungsqualitäten bringt Kreisläufer Felix Danner mit. Der 37-Jährige spielte in der letzten Saison in Wetzlar, davor zwölf Jahre für die MT Melsungen. 433 Bundesligaspiele mit 765 Feldtoren und 18 Länderspielen stehen in Danners Vita. Große Hoffnungen verbinden die Verantwortlichen in Balingen mit dem nach langer Suche verpflichteten Linhares de Souza. Der 23 Jahre alte brasilianische Linkshänder, auserkoren Lipovina zu ersetzen, spielte zuletzt für HT Tatran Prešov in der Slowakei.

 

Neue Trikots und neuer „Eulenspiegel“ sind da

Rechtszeitig zu Saison-Ouvertüre sind die über das Eulen-Fan-Paket bestellten Trikots eingetroffen. Die können entweder noch am heutigen Freitag in der Geschäftsstelle in der Luitpoldstraße 42 oder am Samstag vor dem Spiel in der Halle abgeholt werden. Dort können die Fans auch den neuen „Eulenspiegel“, das bunte Eulen-Hinrunden-Magazin, erwerben. Das Heft ist eine Art Kompass durch die Saison, bietet viele Infos zum neuen Trainer-Team, der Mannschaft, dem Team hinter dem Team und neben vielen Infos auch gute Unterhaltung.

 

Quelle: PM Eulen Ludwigshafen

Die Eulen Ludwigshafen Herren

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„Jule“ – einmal Leipzig und zurück „Der Sieg tut natürlich gut“, sagt Eulen-Coach Michel Abt beim Blick zurück auf das 31:29 bei der SG BBM Bietigheim. Von Rückenwind durch den Auswärtssieg mag Abt dabei aber (noch) nicht sprechen. „Dazu braucht’s schon eine kleine Serie. 3:3 Punkte aus den drei Auswärtsspielen ist okay, aber auch nicht mehr“, sagt der Trainer vor dem Gastspiel des Bundesliga-Absteigers. „Lübbecke besitzt hohe individuelle Qualität, spielt einen klassischen Handball und hat zwei sehr gute Torhüter“, betont Abt. Seit Wochenbeginn ist Julius Meyer-Siebert wieder in Ludwigshafen. Der Rückraumspieler fehlte den Eulen in Potsdam und in Bietigheim, weil er vom personell gebeutelten SC DHfK Leipzig, bei dem er mit Erstspielrecht vertraglich gebunden ist, angefordert worden war. Beim 29:29 in Lemgo traf Meyer-Siebert zum 20:20, zählte beim 22:23 gegen den HSV Hamburg und beim 32:29 gegen Erlangen zum Kader und spielte beim 24:30 bei den Rhein-Neckar Löwen für die Sachsen. Da

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