Saison-Abbruch in Niedersachsen „nur noch Formsache“

17.02.2021 22:25

Der nächste Verband, bitte! Im Handball-Verband Niedersachsen steht die Saison 2020/2021 unmittelbar vor dem Abbruch. Für HVN-Präsident Stefan Hüdepohl und Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik, sei dieser Schritt „nur noch eine Formsache“, hieß es auf der Internet-Seite des Verbandes, auf der Hüdepohl wie folgt zitiert wurde: „Die Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen zwingen uns, die Saison für die Mannschaften der Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen für beendet zu erklären.“

 

Damit wird in Niedersachsen zum zweiten Mal in Folge eine Spielzeit aufgrund der Corona-Beschränkungen abgebrochen. Anders, als im vergangenen Jahr, soll der Abbruch nun aber „ohne Wertung aller bisher ausgetragenen Spiele erfolgen“, hieß es auf der Internet-Seite, wo die HVN-Offiziellen hinzufügten: „Den offiziellen Beschluss des Präsidiums kündigen Hüdepohl und Schoof noch für diese Woche an. Zuvor sei noch Rechtssicherheit zu schaffen.“ Betroffen sind alle niedersächsischen Mannschaften unterhalb der Dritten Liga, sprich die Teams aus der Oberliga Niedersachsen und der Oberliga Nordsee sowie die aus den darunter folgenden Spielklassen.

 

 

Hier der weitere Wortlaut der Mitteilung des Handball-Verbands Niedersachsen:

 

Vorausgegangen war der Mitteilung des Präsidenten ein Online-Austausch der Spitzenvertreter des Handball-Verbandes Niedersachsen gemeinsam mit denen der Gliederungen. Die Gliederungen des Verbandes wollen sich einvernehmlich dem anvisierten Präsidiumsbeschluss anschließen, hieß es am Montagabend.

 

Dem Austausch mit den Vertretern der Gliederungen waren welche mit den Vertretern der Ober- und Verbandsligen sowie eine schriftliche Abfrage der Landesliga- und Landesklassen-Vereine vorausgegangen. Allein von den 164 teilnehmenden Vertretern der Landesliga- und Landesklassen-Vereine hatte sich knapp 90 Prozent dafür ausgesprochen, die Saison abzubrechen beziehungsweise auf eine Wertung zu verzichten.

 

Laut HVN-Vizepräsident Schoof halte der Deutsche Handballbund aktuell daran fest, in den Dritten Ligen Aufsteiger aus den Oberligen aufzunehmen. „Das hat zur Folge, dass wir in den nächsten Wochen eine Abfrage bei den Vereinen der Oberligen der Frauen und Männer starten und die Bereitschaft zur Teilnahme einer Aufstiegsrunde abfragen.“

 

Aufgabe des Handball-Verbandes Niedersachsen sei dann, einen Modus zur Ermittlung der Aufstiegsplätze zu erarbeiten; in den auch Hygiene- beziehungsweise Testkonzepte einfließen müssten.

 

Hüdepohl: „Die überwältigende Mehrheit der Regionen und der Vereine unterstützt den Abbruch, fordert gleichzeitig auch Perspektiven, den Handballsport wieder zu betreiben.“ Ziel müsse sein, zumindest zurück ins Training zu kommen, „um dann Spiele auf freiwilliger Basis in engen regionalen Grenzen nötigenfalls auch auf Rasen oder im Sand zu organisieren.“

 

Hüdepohl wörtlich: „Die Sportler in Niedersachsen brauchen eine Perspektive. Das setzt voraus, dass der Amateursport nicht bis in den Sommer verboten bleibt. Die Integrationskraft und die gesellschaftliche Verantwortung des Sports werden immer betont. In einer Zeit wie jetzt kann der Sport helfen, die Gesellschaft wieder zusammenzuführen und zu stärken. Gerade deshalb brauchen wir schnellstmöglich eine Perspektive durch die Politik.“

 

Das Papier „Stufenplan 2.0“ der Landesregierung mache die Vertreter des Handballsports in Niedersachsen nicht glücklich und sei zuletzt durch den Niedersächsischen Fußballverband zurecht kritisiert worden. Hüdepohl: „Die Regelungen, die den Sport betreffen, lassen uns fürchten, nicht vor Juni oder gar erst nach den Ferien in die Hallen zurückzukehren. Wir brauchen schnellstmöglich in den Bereichen, in denen die Inzidenz niedrig ist, eine Trainingsmöglichkeit in Gruppen auch in der Halle.“

Deutscher Handballbund

Mehr

Handball-Verband Niedersachsen

Mehr

4. Liga, Herren

Mehr

4. Liga, Herren

Mehr

4. Liga, Damen

Mehr

4. Liga, Damen

Mehr

Neueste Nachrichten

„Jule“ – einmal Leipzig und zurück „Der Sieg tut natürlich gut“, sagt Eulen-Coach Michel Abt beim Blick zurück auf das 31:29 bei der SG BBM Bietigheim. Von Rückenwind durch den Auswärtssieg mag Abt dabei aber (noch) nicht sprechen. „Dazu braucht’s schon eine kleine Serie. 3:3 Punkte aus den drei Auswärtsspielen ist okay, aber auch nicht mehr“, sagt der Trainer vor dem Gastspiel des Bundesliga-Absteigers. „Lübbecke besitzt hohe individuelle Qualität, spielt einen klassischen Handball und hat zwei sehr gute Torhüter“, betont Abt. Seit Wochenbeginn ist Julius Meyer-Siebert wieder in Ludwigshafen. Der Rückraumspieler fehlte den Eulen in Potsdam und in Bietigheim, weil er vom personell gebeutelten SC DHfK Leipzig, bei dem er mit Erstspielrecht vertraglich gebunden ist, angefordert worden war. Beim 29:29 in Lemgo traf Meyer-Siebert zum 20:20, zählte beim 22:23 gegen den HSV Hamburg und beim 32:29 gegen Erlangen zum Kader und spielte beim 24:30 bei den Rhein-Neckar Löwen für die Sachsen. Da

29. September 2022 15:18

Große Hausnummer zu Gast

29. September 2022 15:13

Geballte Füchse-Kraft bei der U21

27. September 2022 14:58

„Ohne Ideen und Kopf“

26. September 2022 14:56

Theiß lässt TVH jubeln!

26. September 2022 14:14

Hagen entführt Punkte: „Hat viel mit Kopfarbeit zu tun“

25. September 2022 12:10

Fehlt dir was?

Du kannst deinen Verein oder deine Liga noch nicht finden?

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Verbandsstruktur für Dich zeitnah bereitzustellen.

Dein Verein oder Verband soll der nächste sein?

Du hast Verbesserungsvorschläge, Feedback oder weitere Content Ideen? Zögere nicht und schreibe uns:

info@unserhandball.de

Facebook.com/UnserHandball