Hamburger Verband bricht Saison ab

10.03.2021 16:56
Lediglich in einem Hamburg-Liga-Spiel stand der neue Trainer Joerg Baguley im Oktober 2020 beim TuS Esingen an der Seitenlinie. Dann wurde die Saison unterbrochen und nun abgebrochen. Foto: Johannes Speckner

Der Hamburger Handball-Verband folgte dem Beispiel vieler anderer Landesverbände und brach die Saison 2020/2021, die aufgrund der Corona-Beschränkungen seit Ende Oktober 2020 unterbrochen war, ab. Dies entschied das erweiterte Präsidium des HHV, das am Mittwoch mitteilte: „Im Erwachsenenbereich gibt es keine Absteiger, Aufsteiger oder Meister. Die Saison 2021/2022 wird im Erwachsenenbereich in den Spielklassen und Staffeln gespielt, wie die Saison 2020/2021 geplant wurde.“ Dies betrifft alle Teams, die unterhalb der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, die noch nicht abgebrochen wurde, in der Hamburg-Liga oder einer darunter folgenden Spielklasse um Punkte kämpfen.

 

Im Jugendbereich gibt es ebenfalls keine Meister. Eine Regelung zur Qualifikation und Spielklasseneinteilung für die kommende Serie 2021/2022 werde „zu gegebener Zeit erfolgen und mit den Vereinen abgestimmt“, hieß es von Seiten des HHV-Verantwortlichen, die diese Maßnahme wie folgt begründeten:

 

„Zwar gibt es mittlerweile erste Lockerungen und Perspektiven hinsichtlich der COVID-19-Pandemie, allerdings ist bereits seit einiger Zeit klar, dass eine vollständige Runde (als Ersatz für eine Hin- und Rückrunde) bis zu den Sommerferien nicht mehr durchgeführt werden kann.

 

Bereits im Dezember 2020 hatten wir mitgeteilt, dass nach einer Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs mindestens vier Wochen eingeplant werden müssten, bevor auch der Spielbetrieb wieder hätte starten können. Diese Zeit hätten sowohl die Vereine für die sportliche Vorbereitung als auch der HHV zur Planung benötigt.

 

Zudem war bereits in der Videokonferenz mit den Vereinen zum Umgang mit der Saison 2020/2021 am 11. Februar 2020 verkündet worden, dass in keinem Fall Vereine zum Spielen gezwungen werden sollen und ein Spielbetrieb deshalb allenfalls in freiwilliger Form möglich sein würde. Um aber Auf- und Absteiger zu bestimmen, müssten zwingend alle Vereine am Spielbetrieb teilnehmen.

 

Denkbar wäre allenfalls eine freiwillige Aufstiegsrunde gewesen. Da jedoch die Staffeln der letzten Saison bereits übervoll sind, hätte dies für die nächste Saison bedeutet, dass noch mehr Mannschaften absteigen müssten, als dies ohnehin schon der Fall ist.

 

Die getroffene Regelung schließt keinesfalls aus, dass Mannschaften im Erwachsenenbereich nachgemeldet werden oder dass bei Zurückziehungen mögliche Aufsteiger durch den Spielausschuss bestimmt werden. Auch (freiwillige) Entscheidungsspiele zwischen mehreren in Frage kommenden Teams sind in so einem Fall denkbar.

 

In jedem Fall werden alle Vereine für die nächste Saison Ihre Mannschaften neu melden müssen, eine automatische Übernahme erfolgt nicht.

 

Ebenso schließt die Regelung nicht aus, dass es eine vom HHV organisierte freiwillige Spielrunde gibt, sobald der Spielbetrieb wieder möglich ist.

 

Auf der nächsten Videokonferenz mit den Vereinen am Donnerstag, 11. März 2021 werden wir die getroffene Regelung noch einmal erläutern und Gelegenheit zum Austausch darüber bieten.“

Saison-Abbruch für die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein

16. März 2021 12:15

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